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3. Funktion und Gestaltung der Ironie (z.B. III/53-54)

Mit Ironie ist gemeint, etwas zu sagen, obwohl man das Gegenteil meint. In den Kapiteln 3 und 4 wird von Hesse viel Ironie verwendet. Hesse gestaltet die Ironie mit Übertreibung. Das sieht man z.B. an der Beschreibung des Klosters Maulbronns von Hermann Heilner. Er beschreibt es als „pächtig“. Es sei „groß“ und „verlockend“. Weiter beschreibt er: „graziöse, entzückende Schönheit; köstliche Brunnenkapelle; edles Kreuzgewölbe; malerische Mauern; verlockender Wohnsitz.“ Auch das alles ist nur Übertreibung. Man merkt dies vor allem, wenn man die Kapitel mehrere male liest. Hesse scheint wohl sagen zu wollen, dass das Kloster Maulbronn nicht gerade schön ist.

 


7.6.08 19:37
 


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